Ein Pferd sondert bei mittlerer Arbeit bis zu 9 Liter Schweiß ab. Dieser Schweißgeruch ist der Lockstoff für Pferdebremsen und Mücken. Gerade im Training ziehen Pferd und Reiter die Insekten regelrecht an. Das Angebot an Produkten zur Insektenabwehr für Pferde ist riesig und undurchsichtig. Dennoch ist es wichtig, sich mit der Zusammensetzung und der jeweiligen Wirkung der Bestandteile auseinanderzusetzen. Viele Fliegensprays enthalten oft reizende, chemische Bestandteile, die euch und euren Pferden schaden können. Wer billig kauft, spart am falschen Ende und hat weniger Wirkung.
Grundsätzliches zur Pferdehaut
Die menschliche Haut hat einen leicht sauren pH-Wert von ca. 5,5 – die Pferdehaut hingegen einen pH-Wert von ca. 6,3. Dieser kleine Unterschied ist von großer Bedeutung, denn sind eure gekauften Pflege- und Abwehrprodukte zu sauer, kommt der natürliche Hautschutzfilm der Pferde aus dem Gleichgewicht. Gerade Produkte, die eigentlich für die menschliche Haut entwickelt wurden, sind auf den höheren pH-Wert der Pferdehaut nicht ausgelegt. Die Folge sind Reizungen und Schuppenbildungen im Fell. Die Pferdehaut sieht sich täglich mit vielen Aufgaben konfrontiert: Sie dient als Aufprallschutz, Klimaanlage und Wärmedämmung. Die Hautdrüsen sind mit Ihren verströmenden Düften mit für die Kommunikation untereinander verantwortlich. Die verschiedenen Farbmuster und Fellfarben zaubern die speziellen Pigmente der Haut, die die Pferde gleichzeitig vor UV Strahlungen schützen. Besonders strapaziert wird sie bei Pferden, die unter freiem Himmel leben und diejenigen, die ständigen chemischen Behandlungen durch Sprays und Pflegemitteln ausgesetzt sind.
Wie sollte ein hochwertiges Fliegenspray aussehen?
Damit Fliegensprays besser am Pferdefell haften, sollten die Sprays nicht direkt nach dem Auftragen verdampfen. Besser sind solche, deren Bestandteile nicht in Alkohol gelöst sind, sondern in Emulsionen oder Fetten vorliegen. Das erkennt ihr daran, dass sie nicht klar sondern milchig sind. Hersteller von Repellenten sollten mit einer Registriernummer bei den Behörden verzeichnet sein. Diese Nummer ist auf der Verpackung aufgedruckt und besteht aus einem „N“sowie einer fünfstelligen Ziffernfolge.
Leider steckt in den Produkten oft sehr viel Chemie. Wie auch bei den Futtermitteln steht auch bei den Pflegemitteln der Profit an erster Stelle. Wenn man nicht gerade einen Hersteller erwischt, der natürliche Zutaten lieber verwendet, findet man eher das synthetische Ponton, weil es nur einen Bruchteil vom natürlichen Mittel kostet. Zudem sind die synthetischen Stoffe häufig leichter zu verarbeiten. (Quelle: https://www.pferdefluesterei.de/kraeuterpflege-pferd/)
Schädliche Bestandteile:
Silikone: Silikone haben die Eigenschaft sich schnell zu verteilen und sich wie eine undurchlässige Schicht um die Haare zu legen. Bei immer fortwährenden Gebrauch wird diese Schicht immer dicker. Damit gehen einige Gefahren einher: Die Silikonschicht verhindert, dass Giftstoffe über die Haut abtransportiert werden können. Die Haare können immer weiter austrocknen und letztendlich sogar abbrechen. Ihr erkennt Produkte, die Silikone enthalten daran, dass ein Bestandteil mit -cone oder -xane endet.
Permethrin: Eine weitere, häufig eingesetzte Chemikalie ist Permethrin. Es ist ein bekanntes Neurotoxin, also ein Nervengift. Permethrin kann Lungen- und Lebertumore sowie eine Schwächung des Immunsystems verursachen. Außerdem ist es für die Umwelt hochgiftig, besonders für Bienen, Wasserlebewesen und Katzen.
Geraniol: Geraniol ist ein Allylalkohol und wir oft in der Parfumindustrie angewandt. Bei Menschen mit empfindlicher Haut können höhere Dosen oder der häufige Gebrauch von Geraniol Dermatitis und Nesselsucht auslösen.
Ethanol: Ethanol ist ebenfalls ein einwertiger Alkohol. Es wird auch als schlechter Alkohol eingestuft. Was für Drinks gilt, ist bei Alkohol als Zusatz in Pflegeprodukten nicht anders: Die Dosis macht das Gift. Ein Zuviel kann die natürliche Schutzschicht der Haut zerstören.
Pyrethroide: Pyrethroide sind synthetische Insektizide, die am effektivsten über die Lunge in der Körper gelangen. Sie rufen vorwiegend Reizungen und Rötungen der Haut und Schleimhaut, Kribbeln und Jucken, Augenbrennen und Atemwegsreizungen hervor. Pyrethroide werden ebenfalls zum Holzschutz eingesetzt.
Die empfindliche Pferdehaut, welche tagtäglich vielen Umwelt- und Bakterienbelastungen standhalten muss – soll nun auch noch die Giftstoffe der Abwehrsprays kompensieren. Und nicht nur das: Durch Jucken und Kratzen der Pferde gelangen die Giftstoffe ebenfalls in Augen, Schleimhäute, Lunge und den Magen-Darm-Trakt der Pferde.
Wer sein Pferd wirklich schützen will, sollte es mit hochwertigen, natürlichen Mückensprays versuchen. Diese sind verträglicher, umweltschonender und vor allem: Effektiver. Das Cxevalo Repellent Mückenspray hilft ebenfalls beim Menschen und wirkt selbst während des Trainings. Das Reitsport Depot gibt euch bis 31.08.2017 die Chance zusätzlich zum Spray 4 weitere Pflegeprodukte der Cxevalo Serie zu probieren. dabei sind: Ein Hufbalsam, das Fellpflegespray, das Kühlschampoo und das Mückenspray für unterwegs.
Zum ausführlichen Artikel über die Cxevalo Produkte geht es hier.