Regen, Matsch und ständige Feuchtigkeit – Drei Feinde, mit denen sich der Pferdehuf im Herbst und Winter auseinandersetzen muss. Viele Pferdebesitzer schwanken zwischen ausreichend Auslauf und dem Schutz vor Wettereinflüssen. Nur zu Recht stehen viele Pferde in den Herbstmonaten tagsüber auf Paddocks, Koppeln oder Trails. Jedoch steigt bei matschigen Böden und nassem Wetter die Gefahr von Strahlfäule. Hier erfahrt ihr, wie ihr eure Pferde schützen und die Gefahr von Strahlfäule eindämmen könnt.
Was ist Strahlfäule?
Die Strahlfäule ist eine durch Fäulnisbakterien ausgelöste Erkrankung des Pferdehufes. Das heißt, dass Bakterien das Strahlhorn so zersetzen, dass ganze Strahlfurchen und Fäulnisspalten entstehen. Aus diesen Kluften tritt häufig eine schmierige, übel riechende Masse aus. Wenn dieser Fäulnisprozenss schneller fortschreitet, als das Horn nachwächst – zum Beispiel bei unbehandelter Strahlfäule – kann es zu einer völligen Zersetzung des Strahlhorns kommen.
Die Fäulnisbakterien greifen zunächst die mittlere Strahlfurche an und zersetzen nach und nach auch die seitlichen Furchen. Auch der Übergang zum härteren Hufhorn verliert seine Struktur. Zu guter Letzt wird der Ballen befallen. Bereits hier verliert dieser seine schützende Funktion und Pferde beginnen zu lahmen. Die Huflederhaut wird stärker gereizt und in seltenen Fällen kommt es zu einer Entzündung der Huflederhaut selbst. Ein für das Pferd sehr schmerzhaftes und gefährliches Unterfangen, da diese Entzündung auch das Knochengewebe irreparabel angreifen kann. Die Fäulnisbakterien können in ungünstigen Fällen auch die weiße Linie des Pferdehufes zerstören. Der Huf wird instabil und die äußere Wand platzt regelrecht weg. So harmlos also eine Strahlfäule zu Beginn auch starten mag – schenkt man ihr nicht gleich zu Anfang die nötige Aufmerksamkeit, können die Folgen beim Pferd fatal sein. (aus Tierheilkundezentrum Nehls: http://www.tierheilkundezentrum.de/pferdekrankheiten/strahlfaeule/)
Wie entsteht Strahlfäule?
Die Bakterien, welche das Horn befallen und zersetzen brauchen ein feuchtwarmes Millieu und möglichst wenig Sauerstoff. Somit sind matschige Paddocks, Mist und nachlässige Hufpflege eine perfekte Umgebung zur Entstehung eben solcher Bakterien. Duch unregelmäßiges Auskratzen des Hufes können durch den am Huf haftenden Dreck, Zonen entstehen, die von der Luftzufuhr abgeschnitten sind. Ein perfekter Nährboden zur Vermehrung dieser Bakterien.
Hinzu kann mangelnder Auslauf oder die Bewegung lediglich auf zu weichem Boden die Entstehung von Strahlfäule begünstigen. Bei Bewegung auf hartem Boden berührt – zumindest beim unbeschlagenen Pferd – der Strahl den Boden und drückt gegen die Huflederhaut. Dadurch wird der Blutkreislauf angeregt und die Bildung neuen Horns gefördert.
Wie könnt ihr Strahlfäule vorbeugen?
Ihr habt matschige Paddocks und Ausläufe, möchtet aber nicht auf den täglichen Auslauf eurer Pferde verzichten? Hier haben wir einige Tipps, wie ihr die Hufe eurer Pferde vor Fäulnisbakterien schützen könnt:
- Hufe täglich gründlich auskratzen
- regelmäßige Kontrolle durch einen erfahrenen Hufschmied
- ausreichend Bewegung auch auf harten Böden
- den Strahl (am Besten mit natürlichen Produkten) vorbeugend vor Matsch und Nässe schützen
Die Glückspferdchen Strahlrepairpaste
Die innovative Strahlrepairpaste von Glückspferdchen schützt den empfindlichen Strahl eurer Pferde vor Feuchtigkeit und Umwelteinflüssen. Die Paste ist der perfekte Begleiter in eurer Putztasche für die nassen und matschigen Herbsttage zur Vorbeugung von Strahlfäule. Die betroffenen Stellen werden vor Verunreinigungen geschützt und die natürlichen Inhaltsstoffe bekämpfen die Strahlfäule. Nach dem Auskratzen der Hufe, reinigt ihr den Strahl ganz einfach mit Wasser. Mit einem Pinsel könnt ihr die Paste punktgenau auf den Strahl aufbringen. Ein Eintrocknen oder eine Wartezeit ist nicht nötig. Die Paste schützt ab sofort vor Verschmutzungen und Nässe auf den Paddocks und Koppeln. Die Strahlrepairpaste besteht aus destilliertem Wasser, Propolis und Kamille, wobei Propolis eine von Bienen hergestellte harzartige Masse ist. Diese Masse hat eine antibiotischer, antiviraler und antimikrobielle Wirkung und schützt dadurch vor dem Eindringen der für die Strahlfäule verantwortlichen Bakterien. Also ein heißer Tipp zur Vorbeugung und Behandlung von Strahlfäule!
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