KÜNSTLERPORTRAIT PHILIPP POISEL

Er betritt die kleine Bühne, Licht und Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet. Er lächelt, seine Gitarre fast schützend vor sich. Er wartet geduldig, bis die Menge zur Ruhe kommt. Dann schließt er die Augen und sein Atem ist durchs Mikro zu hören, bis er anfängt zu singen. Etwas schüchtern, aber seine Texte sind stark genug, seinen Stil und seine Botschaft, tief in die Seele zu tragen und dort Emotionen und Sehnsüchte in jedem einzelnen Zuschauer zu wecken. Seine Songs sind romantisch, erfrischend und irgendwie sexy – gefährlich für jedes gebrochene Frauenherz.

Poisel ist es wichtig, seinen eigenen Stil durchzusetzen und keine marktstrategischen oder musikalischen Kompromisse eingehen zu müssen. Dieses Ziel verfolgte er 2006 nachdem die Zusammenarbeit mit seinem damaligen Produzenten Frank Pilsl an den unterschiedlichen künstlerischen Vorstellungen scheiterte. Er gründete sein eigenes Label, um sich treu bleiben zu können. 2008 nahm ihn dann kein Geringerer als Herbert Grönemeyer bei seiner Plattenfirma „Grönland Records“ unter Vertrag. Grönemeyer gewährte ihm alle künstlerischen und musikalischen Freiheiten, woraufhin Poisel am 29.8.2008 sein Debütalbum „Wo fängt dein Himmel an?“ veröffentlichte. Extravaganz, Feinsinn und Liebe bestimmen die zwölf Songs, die so klare Bilder erzeugen, dass es schwer ist, sich diesen zu entziehen. Seit 2010 ist nun auch sein 2. Album „Bis nach Toulouse“ erhältlich. Bestimmt durch gefühlvolle musikalische Arrangements begeistert er nicht mehr nur seine treuen Fans, die seit seinem ersten Album nicht mehr von seiner Seite weichen. Von Januar bis März ist der gebürtige Ludwigsburger auf 26 deutschen Bühnen zu sehen. Bereits 20 Konzerte sind ausverkauft, für die Meisten noch unglaubwürdig, ist er doch eher ein Künstler mit relativ wenigen, aber treuen Anhängern gewesen.

Poisel wurde 2010 mit seinem Album „Bis nach Toulouse“ durch eine Nominierung für die 1Live Krone belohnt. Auch die Echo-Nominierung als „Bester Künstler national Rock/Pop“ 2011 steht für seinen besonderen Musikstil, den viele zu schätzen wissen.

„Momenten Ewigkeit verleihen.“ Das ist Kunst. In seinen Texten gibt er kleinen unscheinbaren Augenblicken die Möglichkeit, Teil eines Ganzen zu werden. Der Song „Liebe meines Lebens“ beschreibt eher eine Momentaufnahme als eine ganze Lebenssituation. „Es geht nicht unbedingt um eine reell gelebte Beziehung, sondern um eine Liebe, die mir inne wohnt und die mich noch sehr lange und vielleicht sogar bis zum Ende meines Lebens beschäftigen wird. […]Da geht jetzt nichts mehr drüber!“ Mit etwas Abstand betrachtet, ist es jedoch schwierig, eine solche Aussage für die Ewigkeit zu treffen, man weiß ja nie „[…]was da alles noch so kommt.“ Das ist auch Poisel bewusst. Vor diesem Hintergrund, war es ihm aber dennoch wichtig, den Moment, in dem sich dieses Gefühl an ihn klammert, einzufangen und für die Ewigkeit lebendig zu machen.

Er hat es weit geschafft und das nicht, weil er sich angepasst hat. Im Gegenteil, wenn er die Augen schließt und seine unverwechselbare Stimme sich mit durchdringenden Texten vereint, nimmt er jeden auf eine außergewöhnliche Reise mit, sofern man sich darauf einlässt. Am 1. März 2011 kann man ihn im Stadtgarten Erfurt live erleben und sich von musikalischer Leichtigkeit und kreativen Textpassagen verführen lassen.

Und los!

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