{"id":1385,"date":"2019-09-17T12:22:09","date_gmt":"2019-09-17T10:22:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.dlv-pferd.de\/?p=1385"},"modified":"2025-01-27T11:07:33","modified_gmt":"2025-01-27T11:07:33","slug":"kuenstlerportrait-philipp-poisel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlv-pferd.de\/?p=1385","title":{"rendered":"K\u00dcNSTLERPORTRAIT PHILIPP POISEL"},"content":{"rendered":"<p>Er betritt die kleine B\u00fchne, Licht und Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet. Er l\u00e4chelt, seine Gitarre fast sch\u00fctzend vor sich. Er wartet geduldig, bis die Menge zur Ruhe kommt. Dann schlie\u00dft er die Augen und sein Atem ist durchs Mikro zu h\u00f6ren, bis er anf\u00e4ngt zu singen. Etwas sch\u00fcchtern, aber seine Texte sind stark genug, seinen Stil und seine Botschaft, tief in die Seele zu tragen und dort Emotionen und Sehns\u00fcchte in jedem einzelnen Zuschauer zu wecken. Seine Songs sind romantisch, erfrischend und irgendwie sexy &#8211; gef\u00e4hrlich f\u00fcr jedes gebrochene Frauenherz.<\/p>\n<p>Poisel ist es wichtig, seinen eigenen Stil durchzusetzen und keine marktstrategischen oder musikalischen Kompromisse eingehen zu m\u00fcssen. Dieses Ziel verfolgte er 2006 nachdem die Zusammenarbeit mit seinem damaligen Produzenten Frank Pilsl an den unterschiedlichen k\u00fcnstlerischen Vorstellungen scheiterte. Er gr\u00fcndete sein eigenes Label, um sich treu bleiben zu k\u00f6nnen. 2008 nahm ihn dann kein Geringerer als Herbert Gr\u00f6nemeyer bei seiner Plattenfirma \u201eGr\u00f6nland Records\u201c unter Vertrag. Gr\u00f6nemeyer gew\u00e4hrte ihm alle k\u00fcnstlerischen und musikalischen Freiheiten, woraufhin Poisel am 29.8.2008 sein Deb\u00fctalbum \u201eWo f\u00e4ngt dein Himmel an?\u201c ver\u00f6ffentlichte. Extravaganz, Feinsinn und Liebe bestimmen die zw\u00f6lf Songs, die so klare Bilder erzeugen, dass es schwer ist, sich diesen zu entziehen. Seit 2010 ist nun auch sein 2. Album \u201eBis nach Toulouse\u201c erh\u00e4ltlich. Bestimmt durch gef\u00fchlvolle musikalische Arrangements begeistert er nicht mehr nur seine treuen Fans, die seit seinem ersten Album nicht mehr von seiner Seite weichen. Von Januar bis M\u00e4rz ist der geb\u00fcrtige Ludwigsburger auf 26 deutschen B\u00fchnen zu sehen. Bereits 20 Konzerte sind ausverkauft, f\u00fcr die Meisten noch unglaubw\u00fcrdig, ist er doch eher ein K\u00fcnstler mit relativ wenigen, aber treuen Anh\u00e4ngern gewesen.<\/p>\n<p>Poisel wurde 2010 mit seinem Album \u201eBis nach Toulouse\u201c durch eine Nominierung f\u00fcr die 1Live Krone belohnt. Auch die Echo-Nominierung als &#8222;Bester K\u00fcnstler national Rock\/Pop&#8220; 2011 steht f\u00fcr seinen besonderen Musikstil, den viele zu sch\u00e4tzen wissen.<\/p>\n<p>\u201eMomenten Ewigkeit verleihen.\u201c Das ist Kunst. In seinen Texten gibt er kleinen unscheinbaren Augenblicken die M\u00f6glichkeit, Teil eines Ganzen zu werden. Der Song \u201eLiebe meines Lebens\u201c beschreibt eher eine Momentaufnahme als eine ganze Lebenssituation. \u201eEs geht nicht unbedingt um eine reell gelebte Beziehung, sondern um eine Liebe, die mir inne wohnt und die mich noch sehr lange und vielleicht sogar bis zum Ende meines Lebens besch\u00e4ftigen wird. [\u2026]Da geht jetzt nichts mehr dr\u00fcber!\u201c Mit etwas Abstand betrachtet, ist es jedoch schwierig, eine solche Aussage f\u00fcr die Ewigkeit zu treffen, man wei\u00df ja nie \u201e[\u2026]was da alles noch so kommt.\u201c Das ist auch Poisel bewusst. Vor diesem Hintergrund, war es ihm aber dennoch wichtig, den Moment, in dem sich dieses Gef\u00fchl an ihn klammert, einzufangen und f\u00fcr die Ewigkeit lebendig zu machen.<\/p>\n<p>Er hat es weit geschafft und das nicht, weil er sich angepasst hat. Im Gegenteil, wenn er die Augen schlie\u00dft und seine unverwechselbare Stimme sich mit durchdringenden Texten vereint, nimmt er jeden auf eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Reise mit, sofern man sich darauf einl\u00e4sst. Am 1. M\u00e4rz 2011 kann man ihn im Stadtgarten Erfurt live erleben und sich von musikalischer Leichtigkeit und kreativen Textpassagen verf\u00fchren lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er betritt die kleine B\u00fchne, Licht und Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet. Er l\u00e4chelt, seine Gitarre fast sch\u00fctzend vor sich. Er wartet geduldig, bis die Menge zur Ruhe kommt. Dann schlie\u00dft er die Augen und sein Atem ist durchs Mikro zu h\u00f6ren, bis er anf\u00e4ngt zu singen. Etwas sch\u00fcchtern, aber seine Texte sind stark genug, seinen Stil und seine Botschaft, tief in die Seele zu tragen und dort Emotionen und Sehns\u00fcchte in jedem einzelnen Zuschauer zu wecken. Seine Songs sind romantisch, erfrischend und irgendwie sexy &#8211; gef\u00e4hrlich f\u00fcr jedes gebrochene Frauenherz. Poisel ist es wichtig, seinen eigenen Stil durchzusetzen und keine marktstrategischen oder musikalischen Kompromisse eingehen zu m\u00fcssen. Dieses Ziel verfolgte er 2006 nachdem die Zusammenarbeit mit seinem damaligen Produzenten Frank Pilsl an den unterschiedlichen k\u00fcnstlerischen Vorstellungen scheiterte. Er gr\u00fcndete sein eigenes Label, um sich treu bleiben zu k\u00f6nnen. 2008 nahm ihn dann kein Geringerer als Herbert Gr\u00f6nemeyer bei seiner Plattenfirma \u201eGr\u00f6nland Records\u201c unter Vertrag. Gr\u00f6nemeyer gew\u00e4hrte ihm alle k\u00fcnstlerischen und musikalischen Freiheiten, woraufhin Poisel am 29.8.2008 sein Deb\u00fctalbum \u201eWo f\u00e4ngt dein Himmel an?\u201c ver\u00f6ffentlichte. Extravaganz, Feinsinn und Liebe bestimmen die zw\u00f6lf Songs, die so klare Bilder erzeugen, dass es schwer ist, sich diesen zu entziehen. Seit 2010 ist nun auch sein 2. Album \u201eBis nach Toulouse\u201c erh\u00e4ltlich. Bestimmt durch gef\u00fchlvolle musikalische Arrangements begeistert er nicht mehr nur seine treuen Fans, die seit seinem ersten Album nicht mehr von seiner Seite weichen. Von Januar bis M\u00e4rz ist der geb\u00fcrtige Ludwigsburger auf 26 deutschen B\u00fchnen zu sehen. Bereits 20 Konzerte sind ausverkauft, f\u00fcr die Meisten noch unglaubw\u00fcrdig, ist er doch eher ein K\u00fcnstler mit relativ wenigen, aber treuen Anh\u00e4ngern gewesen. Poisel wurde 2010 mit seinem Album \u201eBis nach Toulouse\u201c durch eine Nominierung f\u00fcr die 1Live Krone belohnt. Auch die Echo-Nominierung als &#8222;Bester K\u00fcnstler national Rock\/Pop&#8220; 2011 steht f\u00fcr seinen besonderen Musikstil, den viele zu sch\u00e4tzen wissen. \u201eMomenten Ewigkeit verleihen.\u201c Das ist Kunst. In seinen Texten gibt er kleinen unscheinbaren Augenblicken die M\u00f6glichkeit, Teil eines Ganzen zu werden. 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