{"id":478,"date":"2016-02-16T13:25:29","date_gmt":"2016-02-16T12:25:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.dlv-pferd.de\/?p=478"},"modified":"2025-01-27T11:07:09","modified_gmt":"2025-01-27T11:07:09","slug":"was-der-reitsport-fuer-mich-bedeutet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlv-pferd.de\/?p=478","title":{"rendered":"WAS DER REITSPORT F\u00dcR MICH BEDEUTET"},"content":{"rendered":"<p><strong>Manchmal, wenn alles nicht so l\u00e4uft wie geplant, fragt man sich: Wozu das alles? Wer mit Pferden arbeitet, selbst eines besitzt oder Turniere reitet: Es gibt Tage, da kommen wir an unsere Grenzen. Ein Pferd hat heute andere Pl\u00e4ne, als quietschvergn\u00fcgt nebenher zu laufen und sich motiviert in die Arbeit zu st\u00fcrzen. Ein Pferd wei\u00df morgen ganz sicher nicht mehr, dass der Stromkasten da gestern auch schon stand. Ein Pferd wei\u00df manchmal nicht, das Trabstangen eben zum dar\u00fcber traben sind, nein, lustiger ist es doch, kurz vorher komplett abzubremsen und dann wie ein verwilderter Hase mit allen Vieren dazwischen zu springen und in sich reinzugrinsen. Ja, es gibt so Tage, an denen es nicht m\u00f6glich ist, zu seinem Pferd durchzukommen. Alles wird wieder und wieder in Frage stellt.<\/strong><\/p>\n<p>Was ich allerdings nie in Frage gestellt habe ist, den Reitsport jemals aufzugeben.<\/p>\n<h4>WAS DER REITSPORT F\u00dcR MICH BEDEUTET<\/h4>\n<p>Reitsport ist f\u00fcr mich DIE M\u00f6glichkeit an mir&nbsp;zu wachsen, an mir&nbsp;zu zweifeln, zu st\u00fcrzen und wieder aufzustehen. Immer und immer wieder. Jedes Mal, wenn ich mein Pferd beobachte, wenn ich Unterricht gebe und sehe wie meine Sch\u00fcler sich entwickeln, wenn ich sehen darf wie unsere Pferde aufwachsen und reifen, bin ich unwahrscheinlich gl\u00fccklich, Teil dieses Sports sein zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, dass einem im Leben nichts geschenkt wird, dass hart gearbeitet werden muss, um etwas zu verdienen, auch dass das Leben manchmal unfair ist, nicht alle Menschen nett sind und auch nicht alle Menschen der gleichen Meinung sind.&nbsp;Ich pers\u00f6nlich glaube, dass in keinem anderen Sport so viel Missgunst und Neid an den Tag gelegt wird wie im Reitsport. Ganz zu schweigen von Vorurteilen und waghalsiger Besserwisserei. Soziale Plattformen machen es m\u00f6glich: Jeder wei\u00df es besser. Alle wissen es besser und alle wissen Bescheid. Egal welche Fragen in Gruppen gestellt werden, was f\u00fcr Pferde verkauft, oder welche Lehrgangsvideos geteilt werden. Jeder hat seine Meinung und h\u00e4lt damit auch nicht hinterm Berg. Niemand scheint mehr auf ein respektvolles Miteinander aus zu sein? &#8211; Auf was ich hinaus will: Wir sollten aufh\u00f6ren zu diskriminieren, aufh\u00f6ren umgehend zu urteilen, abzustempeln oder &#8218;klugzuschei\u00dfern&#8216;. Wir m\u00fcssen klar zwischen Tierschutz und Besserwisserei unterscheiden, uns selbst hinterfragen und weiterbilden. Im Reitsport hat&nbsp;keiner ausgelernt. Wir alle haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht, verschiedene Reitweisen ausprobiert und andere Ausbildungswege eingeschlagen. Wir sollten unseren Blick offen halten und nicht voreilig urteilen. Was haben wir davon? Warum fangen wir nicht an, zusammenzur\u00fccken, Kr\u00e4fte und Ideen zu b\u00fcndeln und miteinander zu arbeiten? F\u00fcr den Sport, f\u00fcr die Kinder und den Tierschutz? Stelle ich es mir vielleicht zu einfach vor?&nbsp;Auch ich habe noch keine L\u00f6sung, aber ich arbeite daran. Mit der <a href=\"http:\/\/www.dlv-pferd.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DLV Dienstleistungsvereinigung der Pferdebranche<\/a> m\u00f6chte ich einen Schritt in die richtige Richtung gehen, unterst\u00fctzen und helfen, aber auch kritisch sein.<\/p>\n<h4>KONTAKTE UND GELD IM REITSPORT<\/h4>\n<p>Es ist doch so viel m\u00f6glich, nur habe ich das Gef\u00fchl, niemand m\u00f6chte etwas ver\u00e4ndern. &#8222;Das machen wir schon immer so!&#8220; oder: &#8222;Da kommst du nur rein, wenn du den und den kennst&#8220;. Kontakte und Geld sind sicher ein hiesiger T\u00fcr\u00f6ffner in die Welt des gro\u00dfen Reitsports, keine Frage. Vergangenes&nbsp;Wochenende begleitete&nbsp;ich einen Turnierreiter in Th\u00fcringen als Helferin. (Deckenschlepperin, Hole-Ma-Bringe-Ma). Da ich nat\u00fcrlich nicht mehr&nbsp;zu tun hatte, als eine Abschwitzdecke zu tragen, konnte ich mir in aller Ruhe das Treiben im und um den Abreiteplatz anschauen. Ich hatte von Anfang an dieses komische Gef\u00fchl, nicht dorthin zu geh\u00f6ren. Nicht dazu zu passen. Misstrauische Blicke klebten an meiner Jeans &#8211; wie konnte ich es wagen so eine Veranstaltung zu besuchen und mich NICHT als Reiterin auszugeben? Es war ein merkw\u00fcrdiges Gef\u00fchl, bin ich doch nun inzwischen 18 Jahre in diesem Sport t\u00e4tig. Ich bef\u00fcrchtete ich&nbsp;bin zu&nbsp;klein und werde ganz sicher gleich niedergetrampelt. Niedergetrampelt von Rang und Namen und deren Verwandten und deren Schwagern und deren Kollegen. Kennst du niemanden bist du raus. Der Reiter, den ich begleitete kannte allerdings einige dieser &#8222;Wichtigen&#8220;, die wie die Ameisen \u00fcber das Gel\u00e4nde krabbelten. Niemand machte sich die M\u00fche mir die Hand zu reichen oder mich zu begr\u00fc\u00dfen, wenn es zu einem Gespr\u00e4ch kam. Ein kurzer Blick auf meine Jeans und alles schien klar. &#8222;Die geh\u00f6rt hier nicht hin. Ist nicht wichtig&#8220;. Ich bin mir sicher, h\u00e4tte ich die neueste Pikeur-Kollektion am Leib getragen, h\u00e4tte das anders ausgesehen. Oder bin ich jetzt vorurteilig?<\/p>\n<h4>EHRENAMT IM REITSPORT<\/h4>\n<p>Mit Ausgrenzung und Vorurteilen kann ich pers\u00f6nlich umgehen, allerdings nicht, wenn es um ehrenamtliche Helfer in der Pferdebranche geht. Wenn ein gro\u00dfer Reitverein aus dem Herzen Th\u00fcringens mit fast w\u00f6chentlichen Pressemitteilungen, \u00f6ffentlicher Aufmerksamkeit und enormen politischen Druck weder von Landes- noch von Bundesverb\u00e4nden des Reitsports weder unterst\u00fctzt noch beachtet wird, muss etwas schief laufen. Trotz Nachfragen, trotz Terminw\u00fcnschen, trotz Hilferufen: Ignoranz war das Einzige was er&nbsp;erhielt. Der <a href=\"http:\/\/www.reitverein-kinderleicht.de\">Reit- und Therapiehof Kinderleicht e.V. <\/a>aus Stotternheim passte nicht in das Bild des&nbsp;handels\u00fcblichen Reitvereins. Er&nbsp;war es im wahrsten Sinne einfach nicht wert, dass man seine Stimme f\u00fcr ihn&nbsp;erhebt. Mehr h\u00e4tte es nicht mal gebraucht. Ich frage mich oft, ob es weitere Vereine gibt, denen es so geht&#8230;&nbsp;Niemand, der wirklich aktiv mit Pferden zu tun hat, kann einsch\u00e4tzen, was jeder einzelne, jeden Tag mit der Versorgung der Tiere, dem Unterricht, der Koordinierung, der Aus- und Weiterbildung, der Buchhaltung, den Veranstaltungen&nbsp;und der Organisation leistet. Doch woher kommt das Unverst\u00e4ndnis? Woher kommt die Unbekanntheit?&nbsp;Liegt es an Th\u00fcringen? Wer sind wir hier eigentlich in Th\u00fcringen? Was bedeutet Reitsport in Th\u00fcringen?<\/p>\n<p>Ich denke, es geht nicht darum was wir haben, sondern darum was wir daraus machen. Also w\u00e4re es doch eine M\u00f6glichkeit, \u00f6fters einmal Danke zu sagen. Nicht mehr nur noch in seiner eigenen Suppe zu schwimmen, sich auszutauschen, den Blick offen halten und sich nicht vor Neuem zu verschlie\u00dfen. Im Reitsport w\u00e4re es doch das Verkehrteste, da stehen zu bleiben wo es sich am sichersten anf\u00fchlt. Und das meine ich in jeder Hinsicht: Aus- und Weiterbildungen mit und am Pferd, eigenst\u00e4ndige Vermarktung, Kooperationen und Netzwerke. Das m\u00f6chte ich der Branche geben, wenn sie bereit ist, sich darauf einzulassen&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manchmal, wenn alles nicht so l\u00e4uft wie geplant, fragt man sich: Wozu das alles? Wer mit Pferden arbeitet, selbst eines besitzt oder Turniere reitet: Es gibt Tage, da kommen wir an unsere Grenzen. Ein Pferd hat heute andere Pl\u00e4ne, als quietschvergn\u00fcgt nebenher zu laufen und sich motiviert in die Arbeit zu st\u00fcrzen. Ein Pferd wei\u00df morgen ganz sicher nicht mehr, dass der Stromkasten da gestern auch schon stand. Ein Pferd wei\u00df manchmal nicht, das Trabstangen eben zum dar\u00fcber traben sind, nein, lustiger ist es doch, kurz vorher komplett abzubremsen und dann wie ein verwilderter Hase mit allen Vieren dazwischen zu springen und in sich reinzugrinsen. Ja, es gibt so Tage, an denen es nicht m\u00f6glich ist, zu seinem Pferd durchzukommen. Alles wird wieder und wieder in Frage stellt. Was ich allerdings nie in Frage gestellt habe ist, den Reitsport jemals aufzugeben. WAS DER REITSPORT F\u00dcR MICH BEDEUTET Reitsport ist f\u00fcr mich DIE M\u00f6glichkeit an mir&nbsp;zu wachsen, an mir&nbsp;zu zweifeln, zu st\u00fcrzen und wieder aufzustehen. Immer und immer wieder. Jedes Mal, wenn ich mein Pferd beobachte, wenn ich Unterricht gebe und sehe wie meine Sch\u00fcler sich entwickeln, wenn ich sehen darf wie unsere Pferde aufwachsen und reifen, bin ich unwahrscheinlich gl\u00fccklich, Teil dieses Sports sein zu d\u00fcrfen. Ich wei\u00df, dass einem im Leben nichts geschenkt wird, dass hart gearbeitet werden muss, um etwas zu verdienen, auch dass das Leben manchmal unfair ist, nicht alle Menschen nett sind und auch nicht alle Menschen der gleichen Meinung sind.&nbsp;Ich pers\u00f6nlich glaube, dass in keinem anderen Sport so viel Missgunst und Neid an den Tag gelegt wird wie im Reitsport. Ganz zu schweigen von Vorurteilen und waghalsiger Besserwisserei. Soziale Plattformen machen es m\u00f6glich: Jeder wei\u00df es besser. Alle wissen es besser und alle wissen Bescheid. Egal welche Fragen in Gruppen gestellt werden, was f\u00fcr Pferde verkauft, oder welche Lehrgangsvideos geteilt werden. Jeder hat seine Meinung und h\u00e4lt damit auch nicht hinterm Berg. Niemand scheint mehr auf ein respektvolles Miteinander aus zu sein? &#8211; Auf was ich hinaus will: Wir sollten aufh\u00f6ren zu diskriminieren, aufh\u00f6ren umgehend zu urteilen, abzustempeln oder &#8218;klugzuschei\u00dfern&#8216;. Wir m\u00fcssen klar zwischen Tierschutz und Besserwisserei unterscheiden, uns selbst hinterfragen und weiterbilden. Im Reitsport hat&nbsp;keiner ausgelernt. Wir alle haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht, verschiedene Reitweisen ausprobiert und andere Ausbildungswege eingeschlagen. Wir sollten unseren Blick offen halten und nicht voreilig urteilen. Was haben wir davon? Warum fangen wir nicht an, zusammenzur\u00fccken, Kr\u00e4fte und Ideen zu b\u00fcndeln und miteinander zu arbeiten? F\u00fcr den Sport, f\u00fcr die Kinder und den Tierschutz? Stelle ich es mir vielleicht zu einfach vor?&nbsp;Auch ich habe noch keine L\u00f6sung, aber ich arbeite daran. Mit der DLV Dienstleistungsvereinigung der Pferdebranche m\u00f6chte ich einen Schritt in die richtige Richtung gehen, unterst\u00fctzen und helfen, aber auch kritisch sein. KONTAKTE UND GELD IM REITSPORT Es ist doch so viel m\u00f6glich, nur habe ich das Gef\u00fchl, niemand m\u00f6chte etwas ver\u00e4ndern. &#8222;Das machen wir schon immer so!&#8220; oder: &#8222;Da kommst du nur rein, wenn du den und den kennst&#8220;. Kontakte und Geld sind sicher ein hiesiger T\u00fcr\u00f6ffner in die Welt des gro\u00dfen Reitsports, keine Frage. Vergangenes&nbsp;Wochenende begleitete&nbsp;ich einen Turnierreiter in Th\u00fcringen als Helferin. (Deckenschlepperin, Hole-Ma-Bringe-Ma). Da ich nat\u00fcrlich nicht mehr&nbsp;zu tun hatte, als eine Abschwitzdecke zu tragen, konnte ich mir in aller Ruhe das Treiben im und um den Abreiteplatz anschauen. Ich hatte von Anfang an dieses komische Gef\u00fchl, nicht dorthin zu geh\u00f6ren. Nicht dazu zu passen. Misstrauische Blicke klebten an meiner Jeans &#8211; wie konnte ich es wagen so eine Veranstaltung zu besuchen und mich NICHT als Reiterin auszugeben? Es war ein merkw\u00fcrdiges Gef\u00fchl, bin ich doch nun inzwischen 18 Jahre in diesem Sport t\u00e4tig. Ich bef\u00fcrchtete ich&nbsp;bin zu&nbsp;klein und werde ganz sicher gleich niedergetrampelt. Niedergetrampelt von Rang und Namen und deren Verwandten und deren Schwagern und deren Kollegen. Kennst du niemanden bist du raus. Der Reiter, den ich begleitete kannte allerdings einige dieser &#8222;Wichtigen&#8220;, die wie die Ameisen \u00fcber das Gel\u00e4nde krabbelten. Niemand machte sich die M\u00fche mir die Hand zu reichen oder mich zu begr\u00fc\u00dfen, wenn es zu einem Gespr\u00e4ch kam. Ein kurzer Blick auf meine Jeans und alles schien klar. &#8222;Die geh\u00f6rt hier nicht hin. Ist nicht wichtig&#8220;. Ich bin mir sicher, h\u00e4tte ich die neueste Pikeur-Kollektion am Leib getragen, h\u00e4tte das anders ausgesehen. Oder bin ich jetzt vorurteilig? EHRENAMT IM REITSPORT Mit Ausgrenzung und Vorurteilen kann ich pers\u00f6nlich umgehen, allerdings nicht, wenn es um ehrenamtliche Helfer in der Pferdebranche geht. Wenn ein gro\u00dfer Reitverein aus dem Herzen Th\u00fcringens mit fast w\u00f6chentlichen Pressemitteilungen, \u00f6ffentlicher Aufmerksamkeit und enormen politischen Druck weder von Landes- noch von Bundesverb\u00e4nden des Reitsports weder unterst\u00fctzt noch beachtet wird, muss etwas schief laufen. Trotz Nachfragen, trotz Terminw\u00fcnschen, trotz Hilferufen: Ignoranz war das Einzige was er&nbsp;erhielt. Der Reit- und Therapiehof Kinderleicht e.V. aus Stotternheim passte nicht in das Bild des&nbsp;handels\u00fcblichen Reitvereins. Er&nbsp;war es im wahrsten Sinne einfach nicht wert, dass man seine Stimme f\u00fcr ihn&nbsp;erhebt. Mehr h\u00e4tte es nicht mal gebraucht. Ich frage mich oft, ob es weitere Vereine gibt, denen es so geht&#8230;&nbsp;Niemand, der wirklich aktiv mit Pferden zu tun hat, kann einsch\u00e4tzen, was jeder einzelne, jeden Tag mit der Versorgung der Tiere, dem Unterricht, der Koordinierung, der Aus- und Weiterbildung, der Buchhaltung, den Veranstaltungen&nbsp;und der Organisation leistet. Doch woher kommt das Unverst\u00e4ndnis? Woher kommt die Unbekanntheit?&nbsp;Liegt es an Th\u00fcringen? Wer sind wir hier eigentlich in Th\u00fcringen? Was bedeutet Reitsport in Th\u00fcringen? Ich denke, es geht nicht darum was wir haben, sondern darum was wir daraus machen. Also w\u00e4re es doch eine M\u00f6glichkeit, \u00f6fters einmal Danke zu sagen. Nicht mehr nur noch in seiner eigenen Suppe zu schwimmen, sich auszutauschen, den Blick offen halten und sich nicht vor Neuem zu verschlie\u00dfen. Im Reitsport w\u00e4re es doch das Verkehrteste, da stehen zu bleiben wo es sich am sichersten anf\u00fchlt. 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